Brückentage-Planer: Urlaubstage optimal verteilen
Wie viele Urlaubstage haben Sie, und wo arbeiten Sie? Der Planer legt sie auf die Brücken des Jahres, an denen aus wenigen Urlaubstagen die längsten freien Zeiträume werden, und liefert den Plan als Kalenderdatei.
So funktioniert es
Vom Budget zum Plan
Tragen Sie ein, wie viele Urlaubstage Sie für Brücken ausgeben wollen, nicht den ganzen Jahresurlaub. Der Planer sucht nur Blöcke, die an mindestens einen Feiertag grenzen, und verlängert sie um Wochenenden und freie Tage. Jeder Block zeigt, welche Tage Sie beantragen müssen und von wann bis wann Sie frei haben. Der Text zum Kopieren eignet sich als Urlaubsantrag, der Link zum Teilen für die Absprache im Team.
Tipp: Wer an Teilzeit-Tagen arbeitet, wählt das passende Muster. Für Montag bis Donnerstag sind Feiertage am Freitag wertlos, dafür lohnen sich Brücken am Montag umso mehr.
Fragen
Häufige Fragen
Was ist ein Brückentag?
Ein Brückentag ist ein Arbeitstag, der zwischen einem Feiertag und dem Wochenende liegt. Fällt ein Feiertag auf Dienstag, ist der Montag davor der Brückentag; fällt er auf Donnerstag, der Freitag danach. Wer den Brückentag als Urlaub nimmt, hat vier Tage am Stück frei. Ein Feiertag am Mittwoch bietet zwei Brücken mit je zwei Urlaubstagen. Der Brückentag ist ein normaler Werktag ohne Anspruch auf Freistellung; in Österreich heißt er Fenstertag oder Zwickeltag.
Habe ich Anspruch auf einen Brückentag?
Nein. Ein Brückentag ist ein normaler Arbeitstag. In Deutschland muss der Arbeitgeber nach § 7 Bundesurlaubsgesetz die Urlaubswünsche berücksichtigen, darf sie aber aus dringenden betrieblichen Gründen oder wegen vorrangiger Wünsche anderer Beschäftigter (etwa Eltern schulpflichtiger Kinder) ablehnen. Wer früh beantragt, hat die besten Chancen; viele Betriebe vergeben Brückentage nach Eingang oder im Wechsel.
Darf der Arbeitgeber den Brückentag als Betriebsurlaub anordnen?
Ja, in Grenzen. Betriebsferien oder Schließtage an Brückentagen sind zulässig, wenn sie rechtzeitig angekündigt werden und der Betriebsrat, falls vorhanden, zugestimmt hat. Die Tage werden vom Urlaubskonto abgezogen; ein Teil des Jahresurlaubs muss den Beschäftigten zur freien Verfügung bleiben.
Zeigt der Planer auch Schulferien?
Ja, für deutsche Bundesländer. Jeder Block trägt den Hinweis, ob er ganz oder teilweise in Schulferien liegt (nach der Übersicht der Kultusministerkonferenz, bis 2028/29). Für „Ganz Deutschland“ steht, in wie vielen Ländern währenddessen Ferien sind. Eltern können so Brücken wählen, die in die Ferien fallen; wer Ruhe sucht, meidet sie.
Was ist mit Heiligabend und Silvester?
Beide sind keine gesetzlichen Feiertage. In vielen Betrieben sind sie trotzdem frei oder halbe Tage, nach Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung. Der Planer kann sie auf Wunsch als frei behandeln; dann entstehen um Weihnachten längere Lücken mit weniger Urlaubstagen.
Wie rechnet der Planer?
Er prüft jeden zusammenhängenden Block aus Urlaubstagen, der an einen Feiertag grenzt, verlängert ihn um die angrenzenden Wochenenden, Feiertage und freien Tage und misst, wie viele freie Tage je Urlaubstag entstehen. Dann wählt er nacheinander die besten Blöcke, die sich nicht überschneiden, bis das Budget verbraucht ist. Bei Ziel „lange Auszeiten“ zählt zuerst die Länge der Pause, bei Ziel „viele freie Tage je Urlaubstag“ zuerst das Verhältnis.